Termine

Hier finden Sie denmächst eine Auswahl an Terminen, an denen Varianten von Holstic vorgeführt oder präsentiert werden.

Gerne können Sie diesbezüglich mit uns Kontakt aufnehmen.

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Impressionen

Hier finden Sie demnächst Impressionen aus den verschiedenen Holistic Varianten und weiteres Informationsmaterial

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Aktuelle Projekte

Hier finden Sie demnächst weitere Informationen rund um verschiedene Projekte, die im Zusammenhang mit Holistic stehen.

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Outbreak

Outbreak – das Planspiel für vernetztes Denken in der Infektionsbiologie

Mit dem Planspiel Outbreak wird am Institut für Mikrobiologie (IfM) eine studierendenzentrierte Lehr-Lern-Umgebung geschaffen, welche die Vermittlung abstrakten infektionsbiologischen Wissens an konkrete individuelle Erfahrungen knüpft und damit den Lernerfolg nachhaltig steigert. Der bereits existierende Masterstudiengang Biologie und der zukünftige Masterstudiengang Infektionsbiologie und Antiinfektiva sollen mit innovativen Projekten wie Outbreak sowohl hinsichtlich der vermittelten Themen als auch hinsichtlich der gewählten Lehrmethoden an der Spitzen „mitspielen“.

Die Studierenden erhalten mit Outbreak eine attraktive Lehr-Lern-Umgebung, in der sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten rund um das Thema Infektionsbiologie ausprobieren können. Sie werden für die aktuellen Herausforderungen globaler Infektionskrankheiten sensibilisiert und lernen die relevanten naturwissenschaftlichen Methoden und Vorgehensweisen anzuwenden. Die Planspielmethode ermöglicht dabei einen geschützten Raum. Letztlich sollen die Studierenden damit zu verantwortlichem Handeln befähigt werden und die Fähigkeiten ganzheitlichen Denkens entwickeln. Ziel von Outbreak ist daher die Integration der Vermittlung von Kompetenzen und Fachwissen in einer Lehrveranstaltung. Outbreak basiert, wie auch Big Motors, auf dem Konzept Holistic. Es zeichnet sich durch eine innovative wechselseitige Kopplung von klassischer Vorlesung und Planspielmethode aus, bei welcher der Erwerb von Fachwissen und Handlungskompetenzen in einer einzelnen Lehrveranstaltung integriert wird.

Neben allen objektiven Kriterien wird Outbreak als Spiel den Studierenden nicht zuletzt auch Spaß bereiten und soll damit die Motivation, sich in der Lehre zu engagieren, steigern.

 

 

 

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Big Motors

Big Motors – das Planspiel für ganzheitliches Life Cycle Management

Spezifisch ingenieurswissenschaftlich ausgerichtete Planspeile sind selten. Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) der TU Braunschweig hat daher zusammen mit dem Institut für Medienforschung (IMF) der HBK Braunschweig ein speziell auf den Themenkomplex ganzheitliches Life Cycle Management ausgerichtetes Planspiel entwickelt und führt dies seit 2009 im Rahmen der Lehrveranstaltung „Produkt- und Life-Cycle Management“ mit großem Erfolg durch.

Inzwischen ist aus der ersten Version Efficient Ressource das umfassende und vollständig in die Veranstaltung integrierte Narrativ Big Motors geworden. Die Aufgabe der Studierenden ist es daher nicht mehr, sich an einem bestimmten Planspiel-Tag, sondern über ein ganzes Semester hinweg, mit dem Konzern Big Motors und dessen drohender Insolvenz aufgrund schlechter Produktpolitik und geringer Innovationen zu beschäftigen. Dazu wendet sich Charles Bergström, der CEO von Big Motors, zu Beginn des Semesters an seine „Mitarbeiter“ (die Studierenden) und bittet um deren Mithilfe bei einer strategischen Neuausrichtung von Big Motors.

Die Studierenden können nun ihr Wissen aus der Veranstaltung ganzheitliches LCM einbringen. Beim ganzheitlichen Life Cycle Management wird der komplette Lebensweg eines Produktes betrachtet. Von der Produktidee und Entwicklung über die Herstellung und Nutzung bis zum Recycling. Wenn ein neues Produkt geplant wird, kann beispielsweise von vornherein berücksichtigt werden, wie es später recycelt werden muss. Durch diese ganzheitliche Planung werden Ressourcen und Energie geschont. Damit leistet das Life Cycle Management einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung. Also eine Entwicklung bei der die ökologischen, ökonomischen und sozialen Forderungen im Einklang sind. Dabei gilt es sowohl die Bedürfnisse aller Menschen der heutigen Generationen gleichberechtigt zu erfüllen, als auch zukünftigen Generationen alle Möglichkeiten offen zu halten. Dies ist eine ausgesprochen anspruchsvolle Aufgabe, bei der zahlreiche Abhängigkeiten und Wechselwirkungen bedacht werden müssen. Beim ganzheitlichen Life Cycle Management müssen die Studierenden daher lernen, in komplexen dynamischen Systemen zu denken.

Vernetztes Denken kann man sich jedoch nur schwer anlesen – wesentlich besser lernt man es durch gemachte Erfahrungen. Genau diese Möglichkeit soll das Planspiel Big Motors bieten. Hier können die Spieler ihre Ideen und Konzepte des ganzheitlichen Life Cycle Management praktisch ausprobieren. Das Planspiel ist rundenbasiert und wird über einen Zeitraum von sieben bis neun Stunden an einem Tag gespielt. Zentrales Element ist dabei die Ausarbeitung und Umsetzung einer Unternehmensstrategie für den angeschlagenen Konzern Big Motors. Die Spieler entscheiden dabei selbst, ob sie beispielsweise ein Non-Profil-Ökounternehmen oder einen gewinnorientierten Autohersteller aufbauen wollen, welche Technologien sie einsetzen und vieles mehr. In regenmäßigen Meetings stimmen sich die verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens dann ab, denn nur im Verbund können die Unternehmensstrategien wirksam werden. Neben Fachwissen ist daher auch Kommunikations- und Teamfähigkeit gefragt, denn trotz der gemeinsamen Strategie stehen die einzelnen Abteilungen untereinander in Konkurrenz um Ressourcen. Zudem gibt das Spiel keinen Entscheidungsprozess vor, sondern überlässt die Aushandlung den Studierenden. Hier wird ein Denken in Netzwerken und relationalen Abhängigkeiten innerhalb des Teams gefordert, um unter Zeitdruck und Ressourcenknappheit effektiv arbeiten zu können. Über den Fortschritt und Erfolg informieren die Unternehmensindizes: Unternehmensgewinn, Ökoeffizienz und Kundenzufriedenheit. Diese Kernelemente werden um vielfältige weitere Optionen ergänzt: So können verschiedene Ereignisse den Spielfluss beeinflussen, ein Bildungszentrum bietet Fachgespräche und zusätzliche Informationen zu Unternehmensstrategien und über Notebooks können die Studierenden weitere Informationen und Statistiken abrufen. Zudem begleiten Mitarbeiter die Studierenden als Berater und geben zusätzliche Rückmeldungen und Hinweise. Ein gemeinsames Debriefing schließt das Planspiel ab.

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Didaktisches Konzept

Das Konzept Holistic

Die Voraussetzungen für das Verstehen wissenschaftlicher Theorien und Methoden genauso wie für Persönlichkeitsentwicklung und die Vorbereitung auf eine spätere berufliche Tätigkeit ist die Fähigkeit, Bestehendes kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls neue Wege einzuschlagen. Im Mittelpunkt vieler Lehrveranstaltungen steht allerdings vor allem der Wissenserwerb. Wissen allein genügt jedoch nicht; es ist einen notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Die verbale Reproduktion von Wissen in Prüfungssituationen ist keine Garantie, dass Studierende dieses Wissen später auch erfolgreich zur Anwendung bringen können. Die Erfahrung zeigt vielmehr, dass Studierende trotz umfangreichen theoretischem Wissens oftmals nicht in der Lage sind, komplexe Problemstellungen in der Praxis ihres Fachgebiets erfolgreich zu bearbeiten. In der Hochschullehre beschränkt sich das Angebot natürlich nicht alleine auf das kognitive Lernen, sondern widmet sich auch der Vermittlung von Kompetenzen. Allerdings wird die Vermittlung von diesen Kompetenzen oftmals in spezielle Seminare zur Schlüsselqualifikation ausgelagert, getrennt von der fachwissenschaftlichen Lehre. Diese Trennung erschwert den Transfer der Qualifikationen in die fachliche Arbeit.

Handlungsorientierte Lehr-Lern-Methoden aus dem Bereich des Game-based Learnings können diese Integration fördern, indem sie abstraktes Wissen an konkrete individuelle Erfahrungen knüpfen. Eine etablierte Methode ist die Kombination von klassischen Lehrveranstaltungen mit Planspielen. Die Vorlesung dient hierbei der Präsentation von Fachwissen. Sie ist geprägt durch die Vermittlung abstrakter Begriffe, Beobachtungen und Reflexion. In ihr kommen Methoden der vermittlungsorientierten Didaktik wie Impulsreferate, Lehrgespräche und Expertenbefragung zum Einsatz. Das Planspiel ermöglicht dagegen ein aktives Ausprobieren mit individuellen Erfahrungen und der Schulung von Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikation oder Führungsfertigkeiten.

Das Konzept und Ziel von Holistic ist es, diese beiden Bereiche zu verbinden und dadurch eine umfassende und gemeinsame Vermittlung von Kompetenzen und Fachwissen anzustreben. Im Prozess des Spielens müssen beispielsweise Interessenkonflikte auf kommunikativem Weg gelöst werden und Probleme kooperativ bewältigt werden. Planspiel schaffen zudem durch ihren immersiven Charakter eine sehr starke intrinsische Motivation bei den Teilnehmern. Gut ausbalancierte Planspiele wie Holistic etablieren dazu einen Spielfluss, der die Spieler permanent zwischen Unter- und Überforderung positioniert. Gleichzeitig positionieren sie eine beständige Anschlusserwartung. Ist eine Aufgabe absolviert und das Feedback zum Ergebnis der eigenen Handlung erfolgt, verspricht bereits die nächste Aufgabe neue Herausforderungen. Dadurch entsteht idealerweise ein Flow: Die Mechanismen des Spiels treten in den Hintergrund, die Spieler gehen im Spiel auf und konzentrieren sich auf ihre Entscheidungen und Handlungen im Rahmen der Narration des Spiels.

Neben allen objektiven Kriterien sollen die Holistic-Planspiel als Spiel den Studierenden nicht zuletzt auch Spaß bereiten und soll damit die Motivation, sich in der Lehre zu engagieren, steigern.

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Holistic – Planspiele für ganzheitliches Denken

Herzlich Willkommen auf der Homepage von Holistic – dem Planspielsystem für ganzheitliches und vernetztes Denken.

Hier finden Sie Informationen rund um das Konzept Holistic und die darauf basierenden Planspiele Big Motors und Outbreak. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu derzeit laufenden Projekten rund um Holistic.

Für weitere Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

 

Dr. phil. Stefan Böhme

M.A. Stefanie Pulst

 

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