Unsere Galerie zu Outbreak

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Outbreak – Das Szenario

Outbreak – ein infektionsbiologisches Planspiel der TU Braunschweig

2016 – Die Welt befindet sich in Aufruhr. Jüngste Ereignisse zeigen, dass Krankheiten nach wie vor eine grundlegende Bedrohung für die Menschheit darstellen. Der Ebola-Ausbruch im Jahr 2014 forderte zahlreiche Menschenleben. Und auch das Zika-Virus stellte uns ein Jahr später vor große Schwierigkeiten: Tausende Säuglinge kamen mit schwerwiegenden Fehlbildungen zur Welt. Diese Liste ließe sich fortsetzen. Regelmäßig tauchen neue Epidemien auf, die es zu bekämpfen gilt.
Dazu kommen verschiedene Rahmenbedingungen, die es uns nicht leichter machen: Durch die stetig steigende Mobilität der Bevölkerung breiten sich Krankheiten rasant auf. Die Zahl der multiresistenten Erreger steigt und eine gleichwertige Alternative zu Antibiotika ist noch lange nicht in Sicht. Und durch rückläufige Impfraten brechen Krankheiten wieder aus, die ausgerottet schienen. Die Probleme der Gegenwart sind noch lange nicht gelöst.
All dies lässt uns in eine ungewisse Zukunft schauen. Niemand kann vorhersagen, welche Herausforderungen uns noch erwarten. Wie werden wir mit einer sich verändernden Demografie und steigenden Gesundheitsausgaben umgehen? Wird es neuartige, aggressive Erreger geben, für die wir keine Heilmittel finden können? Spitzt sich möglicherweise die politische Lage weiter zu, sodass wir auch mit gezielten bioterroristischen Anschlägen zu rechnen haben?
Deshalb ist es an der Zeit, neue Wege zu gehen. Dafür sind Sie gefragt. Outbreak ist ein liebevoll und sehr aufwendig gestaltetes Planspiel, bei dem Sie die Möglichkeit haben, bereits erworbenes Wissen auf realistische Szenarien anzuwenden und in Teams strategische Entscheidungen zu treffen. Ziel des Spiels ist es, neue Strategien zur Prävention und zur Bekämpfung von Epidemien und Pandemien zu entwickeln. Dabei treten Teams gegeneinander an und nur die Besten werden in Zukunft das Weltgeschehen mitgestalten.

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Termine

Hier finden Sie denmächst eine Auswahl an Terminen, an denen Varianten von Holstic vorgeführt oder präsentiert werden.

Gerne können Sie diesbezüglich mit uns Kontakt aufnehmen.

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Impressionen

Hier finden Sie demnächst Impressionen aus den verschiedenen Holistic Varianten und weiteres Informationsmaterial

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Aktuelle Projekte

Schlau und Blau – das Unternehmensplanspiel für abteilungsübergreifendes Denken im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz

Im Rahmen eines Transferprojekts der TU Braunschweig werden die bisher existierenden Planspiele „Holistic“ des IWF und „Outbreak“ des IfM auf das Themenfeld der „Energie- und Ressourceneffizienz“ am AIP übertragen. Planspiele gelten dabei als innovative Lehr-Lern-Konzepte, welche den Studierenden die Möglichkeiten geben das angeeignete Wissen in einem geschützten Raum zu reflektieren und anzuwenden.

Ziel des Transferprojekts ist die Entwicklung des Planspiels „Schlau und Blau“ („Smart and Blue Technologies“), welches als interaktiver Themenblock in die Vorlesung „Energie- und ressourceneffiziente Produktion“ integriert werden soll. Im Planspiel wird den Studierenden die Komplexität der Identifikation, Auswahl, Konfiguration und Abstimmung von Maßnahmen zur Erreichung eines sowohl effizienten als auch effektiven Unternehmens im Hinblick auf Bereitstellung, Speicherung und Verwendung von Energie und Ressourcen vermittelt, welche sie bisher nur theoretisch betrachtet haben. Die Studierenden übernehmen im Planspiel die Aufgabe der Planung, Steuerung und Kontrolle von insgesamt vier Unternehmensbereichen: Das Management der Energie- und Medienbereitstellung, einer Komponentenfertigung, einer Endproduktmontage sowie der Umwelt- und Nachhaltigkeitsabteilung. Jeder der vier Bereiche soll über mehrere Perioden hinweg spezifische betrieblich motivierte Zielsetzungen erreichen und dabei sowohl den eigenen Bereich als auch das Gesamtunternehmen in seiner Performance verbessern. Die zu treffenden Entscheidungen dürfen jedoch nicht nur auf die eigenen unternehmerischen, sondern müssen auch auf Entwicklungen in der Unternehmensumwelt ausgerichtet sein.

Dieses Lehrprojekt wird im Rahmen des Transferprogramms der TU Braunschweig aus zentralen Studienqualitätsmitteln gefördert.

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Outbreak

Outbreak – das Planspiel für vernetztes Denken in der Infektionsbiologie

Mit dem Planspiel Outbreak wird am Institut für Mikrobiologie (IfM) eine attraktive Lehr-Lern-Umgebung geschaffen, welche die Vermittlung von abstraktem infektionsbiologischem Wissen an konkrete individuelle Erfahrungen knüpft und damit den Lernerfolg nachhaltig steigert.

Die Studierenden können beim Planspiel Outbreak in einen geschützten Raum ihre Kenntnisse und Fähigkeiten rund um das Thema Infektionsbiologie ausprobieren. Sie werden für die aktuellen Herausforderungen globaler Gesundheitsfragen sensibilisiert und lernen die relevanten naturwissenschaftlichen Methoden und Vorgehensweisen anzuwenden. Auch Soft Skills wie Teamarbeit, Diskussionsführung und Durchsetzungsvermögen werden im Spielverlauf geschult. Letztlich sollen die Studierenden mit Hilfe von Outbreak zu verantwortlichem Handeln befähigt und zum ganzheitlichen Denken angeregt werden. Ziel ist daher die Integration der Vermittlung von Kompetenzen und Fachwissen in einer Lehrveranstaltung. Outbreak basiert, wie auch Big Motors, auf dem Konzept Holistic. Es zeichnet sich durch eine innovative wechselseitige Kopplung von klassischer Vorlesung und Planspielmethode aus, bei welcher der Erwerb von Fachwissen und Handlungskompetenzen in einer einzelnen Lehrveranstaltung integriert wird.

Neben allen objektiven Kriterien wird Outbreak als Spiel den Studierenden auch Spaß bereiten und soll damit die Motivation, sich in der Lehre zu engagieren, steigern.

 

 

 

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Big Motors

Big Motors – das Planspiel für ganzheitliches Life Cycle Management

Spezifisch ingenieurswissenschaftlich ausgerichtete Planspeile sind selten. Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF) der TU Braunschweig hat daher zusammen mit dem Institut für Medienforschung (IMF) der HBK Braunschweig ein speziell auf den Themenkomplex ganzheitliches Life Cycle Management ausgerichtetes Planspiel entwickelt und führt dies seit 2009 im Rahmen der Lehrveranstaltung „Produkt- und Life-Cycle Management“ mit großem Erfolg durch.

Inzwischen ist aus der ersten Version Efficient Ressource das umfassende und vollständig in die Veranstaltung integrierte Narrativ Big Motors geworden. Die Aufgabe der Studierenden ist es daher nicht mehr, sich an einem bestimmten Planspiel-Tag, sondern über ein ganzes Semester hinweg, mit dem Konzern Big Motors und dessen drohender Insolvenz aufgrund schlechter Produktpolitik und geringer Innovationen zu beschäftigen. Dazu wendet sich Charles Bergström, der CEO von Big Motors, zu Beginn des Semesters an seine „Mitarbeiter“ (die Studierenden) und bittet um deren Mithilfe bei einer strategischen Neuausrichtung von Big Motors.

Die Studierenden können nun ihr Wissen aus der Veranstaltung ganzheitliches LCM einbringen. Beim ganzheitlichen Life Cycle Management wird der komplette Lebensweg eines Produktes betrachtet. Von der Produktidee und Entwicklung über die Herstellung und Nutzung bis zum Recycling. Wenn ein neues Produkt geplant wird, kann beispielsweise von vornherein berücksichtigt werden, wie es später recycelt werden muss. Durch diese ganzheitliche Planung werden Ressourcen und Energie geschont. Damit leistet das Life Cycle Management einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung. Also eine Entwicklung bei der die ökologischen, ökonomischen und sozialen Forderungen im Einklang sind. Dabei gilt es sowohl die Bedürfnisse aller Menschen der heutigen Generationen gleichberechtigt zu erfüllen, als auch zukünftigen Generationen alle Möglichkeiten offen zu halten. Dies ist eine ausgesprochen anspruchsvolle Aufgabe, bei der zahlreiche Abhängigkeiten und Wechselwirkungen bedacht werden müssen. Beim ganzheitlichen Life Cycle Management müssen die Studierenden daher lernen, in komplexen dynamischen Systemen zu denken.

Vernetztes Denken kann man sich jedoch nur schwer anlesen – wesentlich besser lernt man es durch gemachte Erfahrungen. Genau diese Möglichkeit soll das Planspiel Big Motors bieten. Hier können die Spieler ihre Ideen und Konzepte des ganzheitlichen Life Cycle Management praktisch ausprobieren. Das Planspiel ist rundenbasiert und wird über einen Zeitraum von sieben bis neun Stunden an einem Tag gespielt. Zentrales Element ist dabei die Ausarbeitung und Umsetzung einer Unternehmensstrategie für den angeschlagenen Konzern Big Motors. Die Spieler entscheiden dabei selbst, ob sie beispielsweise ein Non-Profil-Ökounternehmen oder einen gewinnorientierten Autohersteller aufbauen wollen, welche Technologien sie einsetzen und vieles mehr. In regenmäßigen Meetings stimmen sich die verschiedenen Abteilungen eines Unternehmens dann ab, denn nur im Verbund können die Unternehmensstrategien wirksam werden. Neben Fachwissen ist daher auch Kommunikations- und Teamfähigkeit gefragt, denn trotz der gemeinsamen Strategie stehen die einzelnen Abteilungen untereinander in Konkurrenz um Ressourcen. Zudem gibt das Spiel keinen Entscheidungsprozess vor, sondern überlässt die Aushandlung den Studierenden. Hier wird ein Denken in Netzwerken und relationalen Abhängigkeiten innerhalb des Teams gefordert, um unter Zeitdruck und Ressourcenknappheit effektiv arbeiten zu können. Über den Fortschritt und Erfolg informieren die Unternehmensindizes: Unternehmensgewinn, Ökoeffizienz und Kundenzufriedenheit. Diese Kernelemente werden um vielfältige weitere Optionen ergänzt: So können verschiedene Ereignisse den Spielfluss beeinflussen, ein Bildungszentrum bietet Fachgespräche und zusätzliche Informationen zu Unternehmensstrategien und über Notebooks können die Studierenden weitere Informationen und Statistiken abrufen. Zudem begleiten Mitarbeiter die Studierenden als Berater und geben zusätzliche Rückmeldungen und Hinweise. Ein gemeinsames Debriefing schließt das Planspiel ab.

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Didaktisches Konzept

Das Konzept Holistic

Die Voraussetzungen für das Verstehen wissenschaftlicher Theorien und Methoden genauso wie für Persönlichkeitsentwicklung und die Vorbereitung auf eine spätere berufliche Tätigkeit ist die Fähigkeit, Bestehendes kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls neue Wege einzuschlagen. Im Mittelpunkt vieler Lehrveranstaltungen steht allerdings vor allem der Wissenserwerb. Wissen allein genügt jedoch nicht; es ist einen notwendige, aber keine hinreichende Bedingung. Die verbale Reproduktion von Wissen in Prüfungssituationen ist keine Garantie, dass Studierende dieses Wissen später auch erfolgreich zur Anwendung bringen können. Die Erfahrung zeigt vielmehr, dass Studierende trotz umfangreichen theoretischem Wissens oftmals nicht in der Lage sind, komplexe Problemstellungen in der Praxis ihres Fachgebiets erfolgreich zu bearbeiten. In der Hochschullehre beschränkt sich das Angebot natürlich nicht alleine auf das kognitive Lernen, sondern widmet sich auch der Vermittlung von Kompetenzen. Allerdings wird die Vermittlung von diesen Kompetenzen oftmals in spezielle Seminare zur Schlüsselqualifikation ausgelagert, getrennt von der fachwissenschaftlichen Lehre. Diese Trennung erschwert den Transfer der Qualifikationen in die fachliche Arbeit.

Handlungsorientierte Lehr-Lern-Methoden aus dem Bereich des Game-based Learnings können diese Integration fördern, indem sie abstraktes Wissen an konkrete individuelle Erfahrungen knüpfen. Eine etablierte Methode ist die Kombination von klassischen Lehrveranstaltungen mit Planspielen. Die Vorlesung dient hierbei der Präsentation von Fachwissen. Sie ist geprägt durch die Vermittlung abstrakter Begriffe, Beobachtungen und Reflexion. In ihr kommen Methoden der vermittlungsorientierten Didaktik wie Impulsreferate, Lehrgespräche und Expertenbefragung zum Einsatz. Das Planspiel ermöglicht dagegen ein aktives Ausprobieren mit individuellen Erfahrungen und der Schulung von Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Kommunikation oder Führungsfertigkeiten.

Das Konzept und Ziel von Holistic ist es, diese beiden Bereiche zu verbinden und dadurch eine umfassende und gemeinsame Vermittlung von Kompetenzen und Fachwissen anzustreben. Im Prozess des Spielens müssen beispielsweise Interessenkonflikte auf kommunikativem Weg gelöst werden und Probleme kooperativ bewältigt werden. Planspiel schaffen zudem durch ihren immersiven Charakter eine sehr starke intrinsische Motivation bei den Teilnehmern. Gut ausbalancierte Planspiele wie Holistic etablieren dazu einen Spielfluss, der die Spieler permanent zwischen Unter- und Überforderung positioniert. Gleichzeitig positionieren sie eine beständige Anschlusserwartung. Ist eine Aufgabe absolviert und das Feedback zum Ergebnis der eigenen Handlung erfolgt, verspricht bereits die nächste Aufgabe neue Herausforderungen. Dadurch entsteht idealerweise ein Flow: Die Mechanismen des Spiels treten in den Hintergrund, die Spieler gehen im Spiel auf und konzentrieren sich auf ihre Entscheidungen und Handlungen im Rahmen der Narration des Spiels.

Neben allen objektiven Kriterien sollen die Holistic-Planspiel als Spiel den Studierenden nicht zuletzt auch Spaß bereiten und soll damit die Motivation, sich in der Lehre zu engagieren, steigern.

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Holistic – Planspiele für ganzheitliches Denken

Herzlich Willkommen auf der Homepage von Holistic – dem Planspielsystem für ganzheitliches und vernetztes Denken.

Hier finden Sie Informationen rund um das Konzept Holistic und die darauf basierenden Planspiele Big Motors und Outbreak. Außerdem finden Sie weitere Informationen zu derzeit laufenden Projekten rund um Holistic.

Für weitere Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung.

 

Dr. phil. Stefan Böhme

M.A. Stefanie Pulst

 

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