Trojaner in Mails an Empfänger an der TU Braunschweig

Liebe Nutzende der UB Braunschweig, derzeit wird ein Virus an Empfänger mit einer TU-Braunschweig-Adresse verschickt, den leider noch nicht alle Virenscanner erkennen. Der so verschickte Trojaner Emotet kann bei Ausführung großen Schaden anrichten und dabei PCs und Netzlaufwerke verschlüsseln. Dabei versteckt sich der Trojaner meist in Anhängen von Office- oder ZIP-Dateien bzw. Links auf solche Dateien. Die Angreifer geben sich in den E-Mails ans Angehörige der TU oder bereits kompromittierte Kommunikationspartner aus.

Das Gauß-IT-Zentrum rät daher zu dringender Vorsicht beim Umgang mit E-Mails:

  • Bitte überprüfen Sie bei Erhalt solch verdächtiger E-Mails den Absender: bei Outlook z.B. mit dem Mauszeiger auf den Absender zeigen und den Tooltip der Absender-E-Mail verifizieren oder komplett die E-Mail-Header (per Nachrichtenquelltext) anzeigen lassen.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Virenscanner auf dem PC aktuell ist und stets mit aktuellen Virenbeschreibungen versorgt wird.
  • Löschen Sie E-Mails, die verdächtig erscheinen.
  • Fragen Sie telefonisch nach, wenn Ihnen eine E-Mail eines bekannten Versenders verdächtig erscheint bevor Sie die E-Mail bzw. deren Anhang öffnen.

Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, ziehen Sie bitte die Webseite zur IT-Sicherheit unseres Rechenzentrums zu Rate und/oder kontaktieren Sie bitte den IT-Help-Desk von 14 bis 16 Uhr an der Zentralen Info der UB oder an den IT-Service-Desk vom Rechenzentrum:
it-service-desk@tu-braunschweig.de
Telefon (+49) 531/391-55555 .

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und beim Landeskriminalamt Niedersachsen.

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Stellenausschreibung Informatikerin / Informatiker (m/w/d)

Die Technische Universität Braunschweig sucht für die Universitätsbibliothek
zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Informatikerin / einen Informatiker (m/w/d)
(ganztags – zunächst befristet für zwei Jahre). Die Bezahlung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis EG 13 TV-L.

Ihre Aufgaben: 

  • Aufbau eines integrierten technischen Systems zum Management von Publikationsdaten, einer darauf basierenden Online-Hochschulbibliographie und Bereitstellung von Publikationsdaten für das Web-CMS und andere dezentrale Nutzungen in der TU Braunschweig
  • Implementierung von Prozessen zur (teil-)automatisierten Erfassung, Bereinigung und Aktualisierung von strukturierten wie unstrukturierten Publikationsdaten aus unterschiedlichen Datenquellen und zur manuellen Erfassung und Redaktion
  • Anforderungserhebung, Unterstützung von Pilot-Nutzerinnen und -Nutzern und Evaluation des Systems
  • Spezifikation, Programmierung und Test von Schnittstellen für das Publikationsdatenmanagement.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 24.05.2019, vorzugsweise via Mail (abt12@tu-braunschweig.de) mit aussagekräftigen Unterlagen unter Nr. 12.34-03/19 an die

Technische Universität Braunschweig
Personalabteilung
– 12.34-03/19 –
Universitätsplatz 2, 38106 Braunschweig
(Postfach 33 29, 38023 Braunschweig)

Alle Informationen zu dieser Stellenausschreibung finden Sie im Stellenmarkt der TU.

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Ehrentitel der TH und TU Braunschweig (von 1900 bis heute)

An der TU Braunschweig werden die Titel Ehrensenator/in und -doktor/in verliehen. Zuletzt erhielt Udo-Willi Kögler 2015 die Ehrensenatorenwürde und Uta Hassler 2017 den Titel Dr.-Ing. E. h (Ehren halber). Beide haben Vorgänger/innen: Nach jetzigem Kenntnisstand wurde die Ehrendoktorwürde bisher 317-mal verliehen und die Ehrensenatorenwürde 110-mal. Hinzu kommen einige Ehrenbürger.

Die Geschichte der Ehrentitelvergabe an der Carolo-Wilhelmina begann am 8. Mai 1900 damit, dass Prinz Albrecht von Preußen, Regent des Herzogtums, der TH Braunschweig nach preußischem Vorbild das Recht zugestand, die Titel „Diplom-Ingenieur“, „Doctor-Ingenieur“ und „Doctor-Ingenieur auch Ehren halber“ zu verleihen.

Daraufhin erfolgte am 18. Oktober 1900 der Erlass einer Promotionsordnung für die TH Braunschweig und erstmalig am 23. November die Ernennung des Braunschweiger Professors für technologische Chemie, Prof. Friedrich Ludwig Knapp zum Dr.-Ing. E. h.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 versuchten Technische Hochschulen reichsweit ihre finanzielle Notlage u. a. über die Vergabe von Ehrentiteln an wohlhabende Spender und einflussreiche Förderer zu lindern: Hatte es beispielsweise an der TH Braunschweig von 1900 bis 1916 24 Ehrenpromotionen gegeben, so stieg deren Zahl in den folgenden 16 Jahren auf 153. Die Beehrten stammten wie andernorts zu einem großen Teil aus den Kreisen der Fabrikbesitzer, Unternehmer, Direktoren und Politiker. Diese Personengruppe stellte aus Sicht der praxisnahen Technischen Hochschulen darüber hinaus ein bedeutendes Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft dar. In Braunschweig wurde sie auch frühzeitig über die Gründung des Hochschulbundes 1918 für die Unterstützung der TH gewonnen. Heute wird diese Kooperation zwischen Wissenschaftler/innen und Unternehmer/innen z. B. als „Technologietransfer“ bezeichnet.

Um den Titel „Dr.-Ing.“-Titel nicht durch eine inflationäre Vergabe in seinem Wert zu mindern und dennoch Förderer gewinnen zu können, wurde in den 1920er-Jahren allerorten nach Alternativen gesucht. In Braunschweig kam seitens des Senats und des Volksbildungsministeriums der Vorschlag, die Ehrenbürgerwürde zu verleihen; sie sollte nicht an wissenschaftliche Leistungen gebunden sein. 1920 wurde der Titel „Ehrenbürger“ erstmalig vergeben, und zwar anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Carolo-Wilhelmina. Die solchermaßen Geehrten waren die Industriellen Heinrich Büssing, Walther Buchler, Reinhold Lochner und der ehemalige braunschweigische Staatsminister Carl von Wolff sowie Paul Nehring (Vorstandsmitglied des Hochschulbundes).

Ab 1922 löste die Ehrensenatorenwürde den Ehrenbürgertitel ab. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde der Ehrenbürgertitel dann wieder in geringem Umfang an Persönlichkeiten vergeben. Insgesamt gesehen verlieh man hierzulande sehr viel mehr Personen den Ehrensenatorentitel.

Übrigens verschlechterte im Freistaat Braunschweig die Ehrentitelvergabe in einem Falle ganz besonders das ohnehin angespannte politische Klima: Heftige Proteste aus hiesigen konservativen und nationalsozialistischen Kreisen erregte 1930 die Verleihung der Ehrendoktorwürde an den sozialdemokratischen Politiker und preußischen Minister Karl Severing auf Vorschlag der kulturwissenschaftlichen Abteilung der TH Braunschweig.

Das Gros der Verleihungen verlief jedoch unspektakulär und erfolgte regional wie überregional im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vermutlich vorrangig aufgrund wissenschaftlicher Verdienste; eine Synopse der bisherigen Forschungsergebnisse zur Ehrendoktorvergabe könnte Klarheit schaffen. Als Braunschweiger Beispiel soll Dr. Friedrich (Fritz) Giesel dienen, ein enger Freund der Wolfenbütteler Lehrer und Physiker Julius Elster und Hans Friedrich Geitel. Aus der abgebildeten Urkunde geht hervor, dass Giesel 1916 die Ehrendoktorwürde der TH Braunschweig für seine Verdienste um die „Erforschung der Radioaktivität“ bekam. Fritz Giesel zählt u. a. zu den Pionieren auf dem Gebiet der Radiologie. Überdies erkannte er sehr früh die schädlichen Wirkungen der Strahlung, tragischerweise verstarb er an einer Krebserkrankung.

Die skizzierte Geschichte der Ehrentitelvergabe verdeutlicht deren Quellen- und Aussagewert für die Geschichtswissenschaft – hier spiegeln sich wissenschaftliche, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Strömungen in den Archivalien wider.

Nicht zuletzt deswegen haben einige Hochschulen und Universitäten bereits die Ehrentitelträger/innen erforscht wie z. B. Klaus Mauersberger für Dresden, weitere Beispiele sind die Universitäten Göttingen und Freiburg (https://www.uni-freiburg.de/universitaet/portrait/ehrungen-und-preise/ehrensenatoren/uni-freiburg-liste-der-ehrensenatorinnen-und-ehrensenatoren.pdf, Abruf: 2. Mai 2019). Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei jeweils auf die nationalsozialistische Zeit. NS-Politiker wie z. B. Reichserziehungsminister Bernhard Rust oder Hermann Göring nahmen im Gegensatz zu Hitler akademische Ehrentitel an. So auch von der TH Braunschweig: 1938 erhielten Rust und Göring jeweils den Titel eines Ehrensenators. Obwohl rechtlich gesehen der Titel mit dem Tod des Trägers erlischt, hat das Präsidium der TU Braunschweig am 23. Januar 2019 beschlossen, sich von der Titelvergabe an Göring und Rust ausdrücklich zu distanzieren. Außerdem haben die Präsidiumsmitglieder dem Universitätsarchiv und der AG Hochschulgeschichte den Auftrag erteilt, die weitere Aufarbeitung der Ehrentitelvergabepraxis zwischen 1933 und 1945 zu leisten.

Ebenfalls mit dem Thema „Ehrentitel“ befasst, allerdings u. a. mit Blick auf die Vergabepraxis auf reichsweiter Ebene, ist Michael Wrehde, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Braunschweig. Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel beleuchtet im Rahmen eines Projekts „Ehrenbürger der TU und der Stadt Braunschweig“. Wichtige Informationen enthält darüber hinaus Bettina Gundlers 1991 erschienene Dissertation über die Geschichte der TH Braunschweig zwischen 1914 bis 1930.

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Pharmakon – Farbe • Zauber • Gift • Arznei

In der Universitätsbibliothek startet ab dem 8. Mai die Pharmakon, eine
Ausstellung der Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte.

Pharmakon wird meist nur mit dem Wort „Arzneimittel“ übersetzt, aber es kann ebenso „Zaubermittel“ oder „Gift“ bedeuten und – häufig vergessen – auch Farbe. Viele Arzneimittel sind oder waren ursprünglich farbig – Farben können also heilsam oder giftig sein und sie werden gewerblich genutzt.

Aerugo – Grünspan

In der Ausstellung ist “Farbe” der Erzählfaden, anhand dessen die Geschichten von Arzneimitteln aus vier Jahrhunderten erzählt werden. Gleichzeitig wird die arzneimittelhistorische Sammlung präsentiert, die der Begründer der Abteilung für Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte, Wolfgang Schneider, angelegt hat. Ausgewählte arzneimittel- und kulturhistorisch bedeutende Substanzen werden ebenso ausgestellt.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 8. Mai 2019, um 19:30 Uhr, in der Universitätsbibliothek eröffnet.

Begrüßung
Katrin Stump M.A.
Direktorin der Universitätsbibliothek

Grußwort
Prof. Dr. Ingo Rustenbeck
Dekan der Fakultät für Lebenswissenschaften

Arzneimittelgeschichte: Drei und mehr Perspektiven
Prof. Dr. Bettina Wahrig
Leiterin der Abteilung für Geschichte der
Naturwissenschaften mit Schwerpunkt
Pharmaziegeschichte der TU Braunschweig

Analysiert, rekonstruiert, systematisiert. Historische
Arzneimittel der Sammlung Schneider
Anette Marquardt
Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaf ten mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte der TU Braunschweig

Begleitend zur Ausstellung werden Vorträge und Führungen angeboten:

Mittwoch, 26. Juni 2019, 19 Uhr
PD Dr. Ute Frietsch, Wolfenbüttel:
Die Bedeutung von Farben in der Geschichte der
Alchemie (Vortrag)

Samstag, 29. Juni 2019, 19 Uhr
Führung durch die Ausstellung

Mittwoch, 17. Juli 2019
17 Uhr: Führung durch die Ausstellung
19 Uhr: Prof. Dr. Heike Klippel, Braunschweig:
Film – Gift – Farbe (Vortrag)


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Nachtschicht 3: Die lange Nacht der Puschen

Auch dieses Jahr findet in der Universitätsbibliothek am 15. Mai ab 16 Uhr wieder eine Nachtschicht statt. Neben Vorträgen, Mitmachaktionen auf der Ausstellerfläche, Kaffee und Recherchetipps gibt es dieses Jahr auch eine Verlosung. 

“Der Mai gehört der Langen Nacht, wenn sich die Sonne niedersenkt und Studierende lesen, lernen und recherchieren in völliger Trance. Das ist die Zeit der aufgeschobenen Hausarbeiten, mein lieber Lesender, wenn die Abgabefrist immer näher rückt.”

frei nach: George R. R. Martin, Das Lied von Eis und Feuer

Für all jene, die nun befürchten, die Bibliothek könnte von den Weißen Wanderern überrannt werden: seid beruhigt, unsere Nachtschicht hat nichts mit Game of Thrones zu tun. Statt untoten Kriegern erwarten euch wieder Vorträge rund um das Thema wissenschaftliches Arbeiten, spannende Ausprobier- und Mitmachangebote unserer Partner, wie dem Gauß-IT- oder dem Sprachenzentrum, dem Protohaus oder der Zentralen Studienberatung. Und natürlich kostenlos Kaffee und Hilfe bei der Recherche von der Universitätsbibliothek Braunschweig.

Zusätzlich zu den Lernangeboten findet dieses Jahr außerdem zum ersten Mal eine Verlosung mit Preisen im Wert von insgesamt € 200.-  statt. Dazu müsst ihr einen ausgefüllten Puschenpass abgeben und schon seid ihr bei der Verlosung dabei. Die Puschenpässe bekommt ihr auf der Nachtschicht beim Nachtschicht – Team.

Alle Infos findet ihr auf der Nachtschicht-Seite.

Also, kommt in die Puschen!!


Auf einen Blick:

Nachtschicht in der UB. 15. Mai 2019

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Update: Neuer Verbundkatalog K10plus – Auswirkung auf Fernleihe und Aktualisierungen

Wir haben am 25. März 2019 auf die neue Bibliotheksdatenbank “K10plus” mit über 180 Mio. Datensätzen umgestellt. Damit können Sie nun noch mehr Publikationen durchsuchen. Durch die Umstellung sind nun allerdings noch einige Nacharbeiten notwendig. Über die Auswirkungen der Nacharbeiten möchten wir Sie hier kurz informieren.

Auswirkungen auf die Fernleihe: Es ist momentan leider noch nicht möglich Kopiebestellungen direkt über Aufsätze durchzuführen. Wenn Sie also einen Aufsatz im Katalog gefunden haben, auf den kein direkter Zugriff besteht und sie möchten diesen über die Fernleihe bestellen, so wird sie der Klick auf Bestellbarkeit über Fernleihe prüfen in der Regel zur Zeitschrift leiten. Dort müssen Sie zurzeit dann bei Kopiebestellungen manuell die Details für den gewünschten Artikel nachtragen.

Auswirkungen auf Auffindbarkeit neuer Bestände: Es sind noch einige Nacharbeiten am Suchindex notwendig. Daher kommt es zu Verzögerungen bei der Aktualisierung der Bestände. Somit ist es beispielsweise möglich, dass neu erworbene Bücher noch nicht im Katalog auffindbar sind.

Es wird daran gearbeitet, dass diese Einschränkungen behoben werden, und hoffen auf Ihr Verständnis.

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Ab sofort Zugriff auf viele elektronische Medien über Shibboleth-Login

Ob Datenbanken, E-Books oder elektronische Zeitschriften, an der Universitätsbibliothek Braunschweig bieten wir Ihnen eine große Vielzahl an elektronischen Ressourcen. In der Regel sind solche Zugänge jedoch auf die Nutzung über das Computernetz der Technischen Universität Braunschweig beschränkt. Möchten Sie von zu Hause oder von unterwegs auf unsere Ressourcen zugreifen, blieb Universitätsangehörigen bislang nur der “Umweg” über einen VPN-Zugang, für den Sie eine spezielle Software auf Ihrem Endgerät installieren mussten. Mit Shibboleth steht Ihnen nun jedoch eine weitere Möglichkeit des Online-Zugriffs auf unsere elektronischen Ressourcen zu Verfügung.

Unterstützte Verlage

Weitere Verlage und die E-Book-Plattform eBook Central folgen in Kürze.

Was ist Shibboleth?

Das Wort Shibboleth stammt aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich übersetzt “Getreideähre”, wird heutzutage aber auch für Kenn- bzw. Codewort verwendet. Shibboleth ist ein Verfahren zur Authentifizierung und Autorisierung für Webservices und -anwendungen und ermöglicht dem Benutzer den ortsunabhängigen Zugriff auf Dienste oder lizenzierte Inhalte verschiedener Anbieter, wobei sich der Benutzer nur einmal bei seiner Heimateinrichtung authentifizieren muss. Dieses Verfahren ist auch als Single Sign-On-Konzept bekannt.

Vor allem im Bereich von Wissenschaft und Lehre findet Shibboleth Anwendung und gehört zu den weit verbreitetsten Authentifizierungssoftwares weltweit.

Wie funktioniert Shibboleth?

Sie benötigen Ihre zentralen Anmeldedaten der TU Braunschweig. Mit diesen Zugangsdaten können Sie sich auf den Plattformen der unterstützten Verlage einloggen und so auf die elektronischen Ressourcen zugreifen. In der Regel finden Sie auf diesen Plattformen eine Login-Möglichkeit speziell für Shibboleth, wobei die Bezeichnung je nach Anbieter variieren kann, auch die Bezeichnung “Athens” ist möglich. Auf diesen speziellen Login-Seiten müssen Sie meist aus einer Liste Ihre Heimatorganisation auswählen, wobei auch hier munter zwischen englisch- bzw. deutschsprachigen Benennungen gewechselt wird. Haben Sie die TU Braunschweig gefunden, werden Sie nun auf einer Seite der TU umgeleitet, auf der Sie sich mit den Anmeldedaten des GITZ einloggen und danach auf die Ressourcen des Anbieters zugreifen können. Eine Nutzung von VPN-Software ist hierbei nicht mehr nötig.

Login-Vorgang über Shibboleth bei SpringerNature

Nutzerinnen und Nutzer der eBook-Plattform eBook-Central, die bereits einen (nicht unbedingt erforderlichen) persönlichen Account angelegt hatten, werden diesen nach der Umstellung leider noch einmal neu anlegen müssen.

Bei Problemen oder Fragen können Sie sich gerne an unseren IT-Helpdesk (Mo-Fr, 14:00 bis 16:00 Uhr an der zentralen Information) oder an die IT-Abteilung der UB wenden.

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Neue gemeinsame Webadresse für die Datenbanken “Nexis Academic” und “LexisNexis Academic”

Ab Mai 2019 gilt für die Datenbanken “Nexis Academic” und “LexisNexis Academic” und damit auch für einige elektronische Tageszeitungen das Motto: “we move”! Schade nur, dass die beiden Datenbanken für Wirtschafts-, Presse- und Rechtsinfos auf eine hinsichtlich Recherche und Nutzung überabeitete und optimierte Plattform umziehen, ohne dass wir einen Nachsendeantrag stellen können.

Daher der Hinweis, dass ab dem 1.5.2019 nur noch die Webadresse http://www.nexisuni.com zum Ziel führt. Alternativ lohnt sich auch ein Bookmark auf DBIS – denn damit sind Sie immer aktuell.

Oberfläche von Nexus Uni
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Best-Practice-Wettbewerb der Bibliotheksverbände dbv und VDB

Erneut konnte die UB Braunschweig den dritten Preis beim Best-Practice-Wettbewerb der Bibliotheksverbände erlangen. Der Wettbewerb stand dieses Jahr unter dem Motto: “Gamen, zocken, daddeln – spielerische Wege der Förderung der Informationskompetenz”. Ausgezeichnet wurde nochmals das Serious Game zur Informationskompetenzvermittlung “Lost in Antarctica”, welches bereits 2016 den dritten Platz belegen konnte.

Im Spiel werden Studierende des Maschinenbaus/Wirtschaftsingenieurwesens in die Rolle von Forschenden auf einer Expedition in die Antarktis versetzt. Ihr Flugzeug stürzt jedoch ab und muss repariert werden. In 12 Leveln, die jeweils Themen der Informationskompetenz abbilden, können sich die Studierenden hierfür Flugzeugbauteile erspielen. Das Besondere am Spiel ist nicht nur die neuartige Vermittlungsform sondern auch die Nachnutzbarkeit für alle interessierten Institutionen.

In der Laudatio wurde vor allem der differenzierte Game-Design-Prozess hervorgehoben, der auch Thema des Gewinnervortrags war.

Insgesamt 17 Bibliotheken reichten einen Wettbewerbsbeitrag ein. Zweitplatziert wurde die Büchereizentrale Schleswig-Holstein mit dem Projekt “FakeHunter”, bei dem es um die Analyse von Pressemeldungen hinsichtlich möglicher Fakenews geht. Das Projekt richtet sich an Schulen und kommt aus dem Bereich der öffentlichen Bibliotheken.

Erstplatziert wurde die öffentliche Stadtbibliothek Berlin-Mitte mit dem Escape Game “Das verschollene Manuskript”.

v.l.n.r. Simone Kibler (Leiterin d. Querschnittsreferats Informationskompetenz, UB Braunschweig), Linda Eckardt (Inst. f. Wirtschaftsinformatik der TU Braunschweig), Erik Senst (Kommission Informationskompetenz von dbv und VDB, UB Bielefeld)

Ausführliche Informationen zu allen Wettbewerbsbeiträgen finden Sie auf den Seiten des dvb: https://www.bibliotheksverband.de/fachgruppen/kommissionen/informationskompetenz/best-practice-wettbewerb/2019.html

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Stellenausschreibung Bibliotheksoberrätin/rat (m/w/d)

Die Universitätsbibliothek Braunschweig sucht zum 1.7.2019 eine/n Bibliotheksoberrätin/rat (m/w/d) (ganztags, unbefristet)

Ihr Aufgabengebiet umfasst die Leitung der Abteilung Benutzung mit ca. 30 Mitarbeitenden. Dazu gehört die Gesamtverantwortung für die kundenorientierte Konzeption und Weiterentwicklung des Serviceportfolios der Abteilung, die Integration des bisherigen Querschnittsreferates Informationskompetenz in die Abteilung, Planung und Durchführung von Bauprojekten der Universitätsbibliothek sowie Betreuung von Fachreferaten in den Bereichen Erziehungs- und/oder Geisteswissenschaften

Weitere Informationen finden Sie im Stellenmarkt der TU Braunschweig.

Für Auskünfte steht Ihnen die Direktorin der Universitätsbibliothek, Frau Katrin Stump, unter der Durchwahlnummer (0531) 391- 5011 oder unter k.stump@tu-braunschweig.de zur Verfügung.

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