Stellenausschreibung mehrere Studierende als Aushilfsbeschäftigte im Bibliotheksdienst (m/w/d) (E2)

Die Technische Universität Braunschweig sucht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Job-Börse Niedersachsen für die Universitätsbibliothek zum 01.11.2019 mehrere Studierende als Aushilfsbeschäftigte im Bibliotheksdienst (min. 30 Stunden monatlich).

Die Ausschreibung richtet sich an Studierende. Eine Immatrikulation an einer Hochschule wird für die Einstellung vorausgesetzt. Die Beschäftigung ist zunächst für sechs Monate befristet und kann gegebenenfalls bei Bedarf verlängert werden. Die Befristung erfolgt nach § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz. 

Es werden mehrere zuverlässige und flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für folgende Bereiche gesucht:

Freihandbereich und Magazin für die verlängerten Öffnungszeiten.

Die Arbeitszeit beträgt mind. 30 Stunden monatlich und ist grundsätzlich in der Zeit von 16:00 Uhr bzw. 16:30 Uhr bis 19:00 Uhr (2-3 mal wöchentlich und samstags von ca. 10.00 bis 17.00 Uhr oder 17.00 bis 22.00 Uhr (ca. 1 mal monatlich) abzuleisten. Eine Aufstockung ist möglich.

IT-Abteilung

Für diese Stelle werden PC-Hardware- und Softwarekenntnisse vorausgesetzt.

Die Bezahlung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis EG 2 TV-L.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis zum 25.07.2019 mit aussagekräftigen Unterlagen unter Nr. 12.34-08/19 an die

Technische Universität Braunschweig
Personalabteilung
– 12.34-08/19 –
Universitätsplatz 2, 38106 Braunschweig
(Postfach 33 29, 38023 Braunschweig)

Alle Informationen zu diesem Stellenangebot können Sie im Stellenmarkt der TU Braunschweig einsehen.

Veröffentlicht unter Stellenangebot | Hinterlasse einen Kommentar

Der Briefnachlass von Eduard Justi – ein bemerkenswerter Bestand für das Universitätsarchiv Braunschweig

Das Universitätsarchiv Braunschweig (UABS) erhielt im Oktober vergangenen Jahres einen Briefnachlass von Eduard Wilhelm Leohard Justi. Dieser Nachlass hat eine besondere Bedeutung für die TU Braunschweig, da Justi hier nicht nur Professor war, sondern langjähriger Institutsdirektor und von 1954 und 1955 auch Rektor der Universität.

Abb. 1: Hunderte Briefe im Nachlass von Eduard Justi. Q.: UABS

Wissenschaftler, Institutsdirektor, Rektor

Justi wurde am 30. Mai 1904 in Hongkong als Kind von Maria Justi, geb. Külz und Karl Justi in eine traditionsreiche Marburger Gelehrtenfamilie geboren. Sein Vater war Arzt und später Professor für Medizin, der Großvater Ferdinand Justi war Iranist und Sprachforscher, sein Großonkel Carl war Kunsthistoriker und Onkel Ludwig Justi Direktor der Nationalgalerie Berlin.

Abb. 2: Portrait und Unterschrift von Eduard Justi. Q.: UABS/J I I 8

Eduard Justi selbst absolvierte ein Studium der Physik und Mathematik, ferner Chemie und Mineralogie in Marburg, Kiel und Berlin. Er hörte u. a. bei Albert Einstein, Max Planck, Erwin Schrödinger und Walther Nernst. Im Jahr 1929 promovierte er bei Eduard Grüneisen in Marburg, 1935 folgte die Habilitation bei Max von Laue in Berlin. Zwischen den Jahren 1929 und 1944 war Justi Mitarbeiter an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin-Charlottenburg, dort ab 1939 Leiter des Kältelaboratoriums. Zu den markanten Stationen seiner wissenschaftlichen Laufbahn gehört die Tätigkeit als Dozent (1939) und apl. Professor (1942) an der Universität Berlin.

Er war viele Jahre als Physik-Professor der Technischen Hochschule Braunschweig am Institut für Technische Physik tätig, dessen Direktor er zudem für über 30 Jahre war (1946 – 1974). Von seinem Posten als Rektor der Hochschule trat Justi nach nur wenigen Monaten im Amt 1955 zurück – aus Protest gegen die Berufung des mit einer nationalsozialistischen Vergangenheit belasteten Kulturministers Schlüter.

Justi war in diversen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Akademien und Gremien Mitglied, darunter bspw. das Kuratorium der Physikalisch Technischen Bundesanstalt und die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft, deren Publikationsreihe „Abhandlungen“ er gründete.

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte und Errungenschaften lagen unter anderem im Bereich der Thermodynamik technischer Gase und der Physik der tiefsten Temperaturen. Er gilt als Pionier der Brennstoffzellen- und Solartechnik. Auf ihn geht der Aufbau der Hochmagnetfeld-Anlage zurück. Justi war involviert in die Weiterentwicklung der Katalysatoren für PKW-Abgasfilterung und viele weitere Felder. Bis zu seinem Tod am 16. Dezember 1986 in Braunschweig veröffentlichte er über 100 Schriften und fast 300 Patente.

Bürgerlicher, Familienmensch, Braunschweiger

Im UABS befindet sich fortan ein Teilnachlass von Justi, welcher zwei Mappen mit Urkunden, Zeugnissen und Dokumenten umfasst. Hinzu kommen mehrere Archivkartons voller Korrespondenz. Dabei handelt es sich teilweise um Fachkorrespondenz, u. a. mit Max von Laue. Vor allem jedoch finden sich darin privater Austausch von Eduard Justi und dessen engerer und weiterer Familie, besonders in Form von scheinbar unzähligen Karten: Weihnachtskarten, Geburtstags-, Reise-, Urlaubs-, Tanz-, Speise-, Pfingstkarten. Ferner finden sich Postkarten, welche Immobilien, Regimentern oder die neue Universität zeigen, an der man nun studierte, hinzu kommen Dankes-, Tisch-, Oster-, Sonntagskarten und Feldpostkarten.

bb. 3: Vielseitige und vielzählige Karten im Nachlass von Eduard Justi. Q.: UABS


Diese ergeben zusammen mit den Briefen, Fotographien, Rechnungen und Souvenirs bereits auf den ersten Blick ein komplexes Soziogramm. Die etwa 800 Dokumente zeichnen das Bild einer weit verzweigten und weit verteilten, akademisch-bürgerlichen Familie über gut 150 Jahre ab dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Große Themen wie Wissenschaft, Wirtschaft oder Krieg stehen neben familiären Belangen und Braunschweiger Tratsch.

Der Nachlass bietet damit einen Einblick in ein wissenschaftsgeprägtes und wissenschaftsprägendes Milieu des vorletzten und letzten Jahrhunderts, dessen Kommunikation und dessen Wandels im Laufe der Zeit. Über das konsistente Interesse an der Einzelbiographie des ehemaligen Rektors und bedeutenden Wissenschaftlers hinaus, bietet die Korrespondenz so in vielerlei Hinsicht eine gewinnbringende Ergänzung des universitären Archivbestandes.

Wir danken seinem Nachfahren Carlos Andrés Justi für die Übergabe dieser Dokumente an unser Archiv. Hier trägt der Nachlass fortan die Zugangsnummer Acc. Nr. 2018/13 und ist nach Abschluss der Erschließung im Archivinformationssystem Arcinsys unter der Signatur UABS 10.10.1 im Bestand der Vor- und Nachlässe zu finden.

Weiterführende Literatur:

  • Reinhard Bein: Eduard Justi (1904-1986) Physiker und Hochschullehrer. In: Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Hrsg. vom Arbeitskrei Andere Geschichte e.V. Braunschweig 2012, S. 140-143.
  • Deutsche Gesellschaft für Sonnenennergie e. V.: Nachruf Eduard Justi. In: Sonnenenergie. Zeitschrift für regenerative Energiequellenund Energieeinsparung. Jg. 12, Heft 1/Februar, München 1987, S. 4 f.
  • Franz Rudolf Keßler: Eduard Justi. In: Jahrbuch 1987 der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft. Braunschweig 1987, S. 279-282.
  • Institut für Technische Physik der Technischen Universität Braunschweig: Eduard Justi. Zur Vollendung seines 70. Lebensjahres von seinen Schülern und Mitarbeitern gewidmet Braunschweig, 1974.
  • Wiebke Witzel: Zum Nachlaß von Ludwig Justi im Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften – eine Bestandsübersicht. In: Jahrbuch der Berliner Museen , 52. Bd., Beiheft: Ludwig Justi – Kunst und Öffentlichkeit. Beiträge des Symposiums aus Anlaß des 50. Todestages von Ludwig Justi (1876-1957) 19. und 20. Oktober 2007. Berlin 2010, S. 125-128.
  • Einträge zu Karl und Ludwig Justi im Professor*innen- Catalogus Professorum Halensis: https://www.catalogus-professorum-halensis.de/justikarl.html; https://www.catalogus-professorum-halensis.de/justiludwig.html, letzter Zugriff: 04.07.2019.
Veröffentlicht unter Universitätsarchiv | Hinterlasse einen Kommentar

Stellenausschreibung Bibliotheksrätin / Bibliotheksrat (m/w/d)

Die Technische Universität Braunschweig sucht für die Universitätsbibliothek zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Bibliotheksrätin / einen Bibliotheksrat (m/w/d) (BesGr. A 13) (ganztags, unbefristet).

Ihre Aufgaben:

  • Leitung des Referats Informationskompetenz in der Abteilung Benutzung
  • Konzeption, Koordination, Administration und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens für Studierende, wissenschaftliches Personal sowie Schülerinnen und Schüler
  • thematische und didaktische Weiterentwicklung des Themenkomplexes, auch in digitalen Formaten und in englischer Sprache und Erweiterung des Themenportfolios im Hinblick auf Data Literacy 
  • strategische Positionierung des Themengebietes innerhalb der Universität und enge Kooperation mit Fachverantwortlichen, z. B. Studiendekan*innen 
  • Personalentwicklung im Lehrkontext
  • Betreuung von Fachreferaten in den Bereichen Geistes-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften 
  • Vertretung der Universitätsbibliothek in universitären und externen Gremien
  • Übernahme von Spät- und Samstagsdiensten.

Ihr Profil: 

  • mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes Hochschulstudium in den Bereichen Geistes-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften 
  • vorzugsweise Befähigung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt, an wissenschaftlichen Bibliotheken (Bibliotheksreferendariat) oder vergleichbare Qualifikation (z.B. Masterabschluss im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft) 
  • Erfahrung in der Informationsvermittlung, idealerweise in der Hochschullehre oder im Kontext wissenschaftlicher Schlüsselqualifikationen 
  • Vorzugsweise Erfahrungen mit der Konzeption und Durchführung von E-Learning-Angeboten
  • Didaktische und methodische Kenntnisse 
  • Vertrautheit mit dem Aufgabenportfolio im Fachreferat
  • Kundenorientierte Einstellung und Arbeitsweise, ausgeprägte Serviceorientierung
  • Eigeninitiative und eigenverantwortliches Handeln, hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit, organisatorische Kompetenz, Innovationsfreude 
  • sehr gute, belegbare Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis 01.08.2019 mit aussagekräftigen Unterlagen unter Nr. 12.34-06/19 an

Technische Universität Braunschweig
Personalabteilung
– 12.12-03/19 –
Universitätsplatz 2, 38106 Braunschweig
(Postfach 33 29, 38023 Braunschweig)

Elektronische Bewerbungen können Sie an folgende Email-Adresse senden: abt12@tu-braunschweig.de

Alle weiteren Informationen zu diesem Stellenangebot finden Sie in dem Stellenmarkt der TU Braunschweig.

Veröffentlicht unter Allgemein, Stellenangebot | Hinterlasse einen Kommentar

Das neue Regal in der Bücherzelle

Witterung und ständiger Gebrauch hinterließen ihre Spuren an unserem geliebten, aber unpraktischen Regal. Zu oft fielen die Bücher heraus oder fanden nicht mehr genügend Platz. Deshalb schickten wir das Regal in seinen wohlverdienten Ruhestand.

An seiner Stelle steht jetzt ein neues Regal. Mit ihm können wir besser auf Ihre Bedürfnisse eingehen, es ist flexibler zu gestalten und nutzt den begrenzten Raum besser. Für einen besseren Durchblick sind nun auch die Scheiben wieder glasklar. Die Bücherzelle wird also auch in den folgenden Jahren sicher für viel Freude sorgen.

Über die Umbauaktion gibt es auch eine Diashow, wir wünschen viel Vergnügen beim Gucken.

Über die Bücherzelle

Die Bücherzelle entstand aus einem gemeinsamen Projekt der UB Braunschweig und des Sandkasten-Teams. Seitdem wird sie von uns FaMI- Auszubildenden gehegt und gepflegt. Die Bücherzelle funktioniert wie eine kleine Tauschbörse und steht jedem zur Verfügung. Nutzer und Passanten können hier auf freiwilliger Basis Bücher einstellen und entnehmen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Ausbildung | Hinterlasse einen Kommentar

Stellenausschreibung Bibliotheksbeschäftigte/r (m/w/d) (E9)

Die Technische Universität Braunschweig sucht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Job-Börse Niedersachsen für die Universitätsbibliothek zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Bibliotheksbeschäftigte/n (m/w/d) (ganztags, unbefristet).

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit im Referat Informationskompetenz: Durchführung von Schulungen im Bereich der Informationskompetenzvermittlung für Studierende, wissenschaftliches Personal sowie Schülerinnen und Schüler, thematische und didaktische Weiterentwicklung des Themenkomplexes Informationskompetenzvermittlung, auch in digitalen Formaten

Vorausgesetzt werden:

  • Mit gutem Erfolg abgeschlossenes Studium als Diplombibliothekar/in (FH) bzw. Laufbahnprüfung für den gehobenen Bibliotheksdienst bzw. Bachelor/Master-Abschluss in der Fachrichtung Bibliotheks- und Informationswissenschaften bzw. Informationsmanagement bzw. vergleichbarer Studienabschluss
  • Erfahrung in der Informationsvermittlung, idealerweise an Studierende
  • Lehrerfahrung mit breitem Themenspektrum im Kontext wissenschaftlicher Schlüsselqualifikationen 
  • Nachgewiesene didaktische und methodische Kenntnisse (z. B. durch zertifizierte Zusatzqualifizierung)
  • Sicherer Umgang mit einschlägiger Bürosoftware 
  • Ausgeprägte kundenorientierte Einstellung und Arbeitsweise, Sicherheit und Zuvorkommenheit im Umgang mit Benutzerinnen und Benutzern
  • Engagement, hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit, organisatorische Kompetenz
  • Teilnahme an Spät- und Samstagsdiensten 
  • Arbeitsgruppen nach Absprache
  • sehr gute, belegbare Englischkenntnisse (mind. CEF-Niveau C1)

Wünschenswert sind Erfahrungen mit E-Learning. 

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis 12.07.2019 mit aussagekräftigen Unterlagen unter Nr. 12.34-06/19 an

Technische Universität Braunschweig
Personalabteilung
– 12.34-06/19 –
Universitätsplatz 2, 38106 Braunschweig
(Postfach 33 29, 38023 Braunschweig)

Elektronische Bewerbungen können Sie an folgende Email-Adresse senden: abt12@tu-braunschweig.de

Alle Informationen zu diesem Stellenangebot können Sie im Stellenmarkt der TU Braunschweig einsehen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Stellenangebot | Hinterlasse einen Kommentar

Stellenausschreibung Bibliotheksbeschäftigte/r (m/w/d) (E5)

Die Technische Universität Braunschweig sucht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Job-Börse Niedersachsen für die Universitätsbibliothek zum 01.10.2019 eine/n Bibliotheksbeschäftigte/n (m/w/d) (ganztags, befristet für die Mutterschutzfristen und sich ggf. anschließende Elternzeit der Stelleninhaberin für die Dauer von voraus. drei Jahren.

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit im Team Magazin der Benutzungsabteilung 
  • Vertretung in der Leihstelle
  • Übernahme von Spät- und Samstagsdiensten in der Leihstelle

Vorausgesetzt werden:

  • abgeschlossene Ausbildung als Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste der abgeschlossene Laufbahnprüfung für den mittleren Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken 
  • Erfahrung in der Ausleihe in wissenschaftlichen Bibliotheken und im Umgang mit dem PICA-Ausleihmodul
  • sicherer Umgang mit einschlägiger Bürosoftware
  • ausgeprägte kunden- und serviceorientierte Einstellung und Arbeitsweise, Sicherheit und Zuvorkommenheit im Umgang mit Benutzer*innen 
  • Engagement, Kommunikations- und Teamfähigkeit

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung bis 12.07.2019 mit aussagekräftigen Unterlagen unter Nr. 12.34-05/19 an die

Technische Universität Braunschweig
Personalabteilung
– 12.34-05/19 –
Universitätsplatz 2, 38106 Braunschweig
(Postfach 33 29, 38023 Braunschweig)

Elektronische Bewerbungen können Sie an folgende Email-Adresse senden: abt12@tu-braunschweig.de

Alle weiteren Informationen zu diesem Stellenangebot finden Sie in dem Stellenmarkt der TU Braunschweig.

Veröffentlicht unter Allgemein, Stellenangebot | Hinterlasse einen Kommentar

Trojaner in Mails an Empfänger an der TU Braunschweig

Liebe Nutzende der UB Braunschweig, derzeit wird ein Virus an Empfänger mit einer TU-Braunschweig-Adresse verschickt, den leider noch nicht alle Virenscanner erkennen. Der so verschickte Trojaner Emotet kann bei Ausführung großen Schaden anrichten und dabei PCs und Netzlaufwerke verschlüsseln. Dabei versteckt sich der Trojaner meist in Anhängen von Office- oder ZIP-Dateien bzw. Links auf solche Dateien. Die Angreifer geben sich in den E-Mails ans Angehörige der TU oder bereits kompromittierte Kommunikationspartner aus.

Das Gauß-IT-Zentrum rät daher zu dringender Vorsicht beim Umgang mit E-Mails:

  • Bitte überprüfen Sie bei Erhalt solch verdächtiger E-Mails den Absender: bei Outlook z.B. mit dem Mauszeiger auf den Absender zeigen und den Tooltip der Absender-E-Mail verifizieren oder komplett die E-Mail-Header (per Nachrichtenquelltext) anzeigen lassen.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Virenscanner auf dem PC aktuell ist und stets mit aktuellen Virenbeschreibungen versorgt wird.
  • Löschen Sie E-Mails, die verdächtig erscheinen.
  • Fragen Sie telefonisch nach, wenn Ihnen eine E-Mail eines bekannten Versenders verdächtig erscheint bevor Sie die E-Mail bzw. deren Anhang öffnen.

Wenn Sie sich dennoch unsicher sind, ziehen Sie bitte die Webseite zur IT-Sicherheit unseres Rechenzentrums zu Rate und/oder kontaktieren Sie bitte den IT-Help-Desk von 14 bis 16 Uhr an der Zentralen Info der UB oder an den IT-Service-Desk vom Rechenzentrum:
it-service-desk@tu-braunschweig.de
Telefon (+49) 531/391-55555 .

Weitere Informationen finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und beim Landeskriminalamt Niedersachsen.

Veröffentlicht unter Allgemein, Lernen & Arbeiten | Hinterlasse einen Kommentar

Pharmakon – Farbe • Zauber • Gift • Arznei

In der Universitätsbibliothek startet ab dem 8. Mai die Pharmakon, eine
Ausstellung der Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte.

Pharmakon wird meist nur mit dem Wort „Arzneimittel“ übersetzt, aber es kann ebenso „Zaubermittel“ oder „Gift“ bedeuten und – häufig vergessen – auch Farbe. Viele Arzneimittel sind oder waren ursprünglich farbig – Farben können also heilsam oder giftig sein und sie werden gewerblich genutzt.

Aerugo – Grünspan

In der Ausstellung ist “Farbe” der Erzählfaden, anhand dessen die Geschichten von Arzneimitteln aus vier Jahrhunderten erzählt werden. Gleichzeitig wird die arzneimittelhistorische Sammlung präsentiert, die der Begründer der Abteilung für Pharmazie- und Wissenschaftsgeschichte, Wolfgang Schneider, angelegt hat. Ausgewählte arzneimittel- und kulturhistorisch bedeutende Substanzen werden ebenso ausgestellt.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 8. Mai 2019, um 19:30 Uhr, in der Universitätsbibliothek eröffnet.

Begrüßung
Katrin Stump M.A.
Direktorin der Universitätsbibliothek

Grußwort
Prof. Dr. Ingo Rustenbeck
Dekan der Fakultät für Lebenswissenschaften

Arzneimittelgeschichte: Drei und mehr Perspektiven
Prof. Dr. Bettina Wahrig
Leiterin der Abteilung für Geschichte der
Naturwissenschaften mit Schwerpunkt
Pharmaziegeschichte der TU Braunschweig

Analysiert, rekonstruiert, systematisiert. Historische
Arzneimittel der Sammlung Schneider
Anette Marquardt
Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaf ten mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte der TU Braunschweig

Begleitend zur Ausstellung werden Vorträge und Führungen angeboten:

Mittwoch, 26. Juni 2019, 19 Uhr
PD Dr. Ute Frietsch, Wolfenbüttel:
Die Bedeutung von Farben in der Geschichte der
Alchemie (Vortrag)

Samstag, 29. Juni 2019, 19 Uhr
Führung durch die Ausstellung

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Ehrentitel der TH und TU Braunschweig (von 1900 bis heute)

0An der TU Braunschweig werden die Titel Ehrensenator/in und -doktor/in verliehen. Zuletzt erhielt Udo-Willi Kögler 2015 die Ehrensenatorenwürde und Uta Hassler 2017 den Titel Dr.-Ing. E. h (Ehren halber). Beide haben Vorgänger/innen: Nach jetzigem Kenntnisstand wurde die Ehrendoktorwürde bisher 317-mal verliehen und die Ehrensenatorenwürde 110-mal. Hinzu kommen einige Ehrenbürger.

Die Geschichte der Ehrentitelvergabe an der Carolo-Wilhelmina begann am 8. Mai 1900 damit, dass Prinz Albrecht von Preußen, Regent des Herzogtums, der TH Braunschweig nach preußischem Vorbild das Recht zugestand, die Titel „Diplom-Ingenieur“, „Doctor-Ingenieur“ und „Doctor-Ingenieur auch Ehren halber“ zu verleihen.

Daraufhin erfolgte am 18. Oktober 1900 der Erlass einer Promotionsordnung für die TH Braunschweig und erstmalig am 23. November die Ernennung des Braunschweiger Professors für technologische Chemie, Prof. Friedrich Ludwig Knapp zum Dr.-Ing. E. h.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 versuchten Technische Hochschulen reichsweit ihre finanzielle Notlage u. a. über die Vergabe von Ehrentiteln an wohlhabende Spender und einflussreiche Förderer zu lindern: Hatte es beispielsweise an der TH Braunschweig von 1900 bis 1916 24 Ehrenpromotionen gegeben, so stieg deren Zahl in den folgenden 16 Jahren auf 153. Die Beehrten stammten wie andernorts zu einem großen Teil aus den Kreisen der Fabrikbesitzer, Unternehmer, Direktoren und Politiker. Diese Personengruppe stellte aus Sicht der praxisnahen Technischen Hochschulen darüber hinaus ein bedeutendes Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft dar. In Braunschweig wurde sie auch frühzeitig über die Gründung des Hochschulbundes 1918 für die Unterstützung der TH gewonnen. Heute wird diese Kooperation zwischen Wissenschaftler/innen und Unternehmer/innen z. B. als „Technologietransfer“ bezeichnet.

Um den Titel „Dr.-Ing.“-Titel nicht durch eine inflationäre Vergabe in seinem Wert zu mindern und dennoch Förderer gewinnen zu können, wurde in den 1920er-Jahren allerorten nach Alternativen gesucht. In Braunschweig kam seitens des Senats und des Volksbildungsministeriums der Vorschlag, die Ehrenbürgerwürde zu verleihen; sie sollte nicht an wissenschaftliche Leistungen gebunden sein. 1920 wurde der Titel „Ehrenbürger“ erstmalig vergeben, und zwar anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Carolo-Wilhelmina. Die solchermaßen Geehrten waren die Industriellen Heinrich Büssing, Walther Buchler, Reinhold Lochner und der ehemalige braunschweigische Staatsminister Carl von Wolff sowie Paul Nehring (Vorstandsmitglied des Hochschulbundes).

Ab 1922 löste die Ehrensenatorenwürde den Ehrenbürgertitel ab. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde der Ehrenbürgertitel dann wieder in geringem Umfang an Persönlichkeiten vergeben. Insgesamt gesehen verlieh man hierzulande sehr viel mehr Personen den Ehrensenatorentitel.

Übrigens verschlechterte im Freistaat Braunschweig die Ehrentitelvergabe in einem Falle ganz besonders das ohnehin angespannte politische Klima: Heftige Proteste aus hiesigen konservativen und nationalsozialistischen Kreisen erregte 1930 die Verleihung der Ehrendoktorwürde an den sozialdemokratischen Politiker und preußischen Minister Karl Severing auf Vorschlag der kulturwissenschaftlichen Abteilung der TH Braunschweig.

Das Gros der Verleihungen verlief jedoch unspektakulär und erfolgte regional wie überregional im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vermutlich vorrangig aufgrund wissenschaftlicher Verdienste; eine Synopse der bisherigen Forschungsergebnisse zur Ehrendoktorvergabe könnte Klarheit schaffen. Als Braunschweiger Beispiel soll Dr. Friedrich (Fritz) Giesel dienen, ein enger Freund der Wolfenbütteler Lehrer und Physiker Julius Elster und Hans Friedrich Geitel. Aus der abgebildeten Urkunde geht hervor, dass Giesel 1916 die Ehrendoktorwürde der TH Braunschweig für seine Verdienste um die „Erforschung der Radioaktivität“ bekam. Fritz Giesel zählt u. a. zu den Pionieren auf dem Gebiet der Radiologie. Überdies erkannte er sehr früh die schädlichen Wirkungen der Strahlung, tragischerweise verstarb er an einer Krebserkrankung.

Die skizzierte Geschichte der Ehrentitelvergabe verdeutlicht deren Quellen- und Aussagewert für die Geschichtswissenschaft – hier spiegeln sich wissenschaftliche, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Strömungen in den Archivalien wider.

Nicht zuletzt deswegen haben einige Hochschulen und Universitäten bereits die Ehrentitelträger/innen erforscht wie z. B. Klaus Mauersberger für Dresden, weitere Beispiele sind die Universitäten Göttingen und Freiburg (https://www.uni-freiburg.de/universitaet/portrait/ehrungen-und-preise/ehrensenatoren/uni-freiburg-liste-der-ehrensenatorinnen-und-ehrensenatoren.pdf, Abruf: 2. Mai 2019). Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei jeweils auf die nationalsozialistische Zeit. NS-Politiker wie z. B. Reichserziehungsminister Bernhard Rust oder Hermann Göring nahmen im Gegensatz zu Hitler akademische Ehrentitel an. So auch von der TH Braunschweig: 1938 erhielten Rust und Göring jeweils den Titel eines Ehrensenators. Obwohl rechtlich gesehen der Titel mit dem Tod des Trägers erlischt, hat das Präsidium der TU Braunschweig am 23. Januar 2019 beschlossen, sich von der Titelvergabe an Göring und Rust ausdrücklich zu distanzieren. Außerdem haben die Präsidiumsmitglieder dem Universitätsarchiv und der AG Hochschulgeschichte den Auftrag erteilt, die weitere Aufarbeitung der Ehrentitelvergabepraxis zwischen 1933 und 1945 zu leisten.

Ebenfalls mit dem Thema „Ehrentitel“ befasst, allerdings u. a. mit Blick auf die Vergabepraxis auf reichsweiter Ebene, ist Michael Wrehde, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Braunschweig. Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel beleuchtet im Rahmen eines Projekts „Ehrenbürger der TU und der Stadt Braunschweig“. Wichtige Informationen enthält darüber hinaus Bettina Gundlers 1991 erschienene Dissertation über die Geschichte der TH Braunschweig zwischen 1914 bis 1930.

Veröffentlicht unter Universitätsarchiv | Hinterlasse einen Kommentar

TU Night 2019 in der Universitätsbibliothek

Am 29.06.2019 starten ab 18 Uhr unsere Angebote im Rahmen der TU Night 2019. Unter dem diesjährigen Motto “Wissen bewegt Zukunft” bietet die Universitätsbibliothek wieder viele Mitmachaktionen, Führungen und Vorträge an.

Einen Rückblick in der Geschichte der TU Braunschweig findet unter dem Titel
Moving since 1745“  um 19:15 Uhr im Altgebäude (Hörsaal), Hörsaal PK 4.1 statt. Hier wird in einzelnen Episoden unter anderem auf ihre Gründung im Zeichen der Aufklärung, ihren langen Weg zu einer Technischen Hochschule und schließlich auf ihren Wandel zur heutigen Technischen Universität eingegangen.

Andere spannende Angebote in der UB:

  • Von Grünspan bis Mumie um 19 Uhr, Treffpunkt Information, EG
    Farbe ist überall. Farben verfügen über Symbolkräfte und wirken
    unterschiedlich auf uns. Das Wissen über ihre Herstellung und Nutzung ist uralt. Wir stellen ausgewählte Stoffe aus der Arzneimittelhistorischen Sammlung,
    die zugleich Farbe, Zaubermittel, Gift oder Arznei waren oder noch sind im Kontext von Medizin, Kunst und Gewerbe vor.
  • Ein gedrucktes Buch wird digital um 19:30 im Raum 221, 2. OG
    Begleitet ein Buch auf dem Weg ins Internet. Was gibt es dabei zu beachten, was dürfen wir und was dürfen wir eventuell nicht? Dabei stellen wir euch den Digitalisierungsablauf in der Universitätsbibliothek vor.
  • Berühmte Personen der TU Braunschweig, EG
    Wer kennt nicht die Abt-Jerusalem-Straße, die Mühlenpfordstraße oder das Agnes-Pockels-Labor der TU Braunschweig? Aber wer steckt hinter diesen drei historischen Persönlichkeiten  wirklich? Finden Sie es an Hand von unseren Archivmaterialien heraus.

Und entdeckt die UB von Ihrer spielerischen Seite:

  • “Wir bewegen Wissen” – die Bücherwagenwettfahrt, ab 18 Uhr im EG
    Schnapp dir die gesuchten Bücher und komm rechtzeitig ins Ziel. Denn nur wer einen Bücherwagen geschickt zwischen den Regalen manövrieren und schnell zugreifen kann, der sichert sich einen Platz unter den Besten auf dem Siegertreppchen!
  • Rallye durch die UB, ab 18 Uhr im EG
    Wählt euch euren Pfad: Entdeckt mit Stift und Papier die entlegenen Ecken der Universitätsbibliothek oder schlag euch mit dem Handy durch den Bücherdschungel. Egal wofür ihr euch entscheidet, ihr müsst den Spuren folgen, dabei knifflige Aufgaben bestehen und das Rätsel lösen.
  • Bücherdomino – umgefallen wird zum Schluss!, ab 18 Uhr im EG
    Testet eure Geschicklichkeit und baut einen Parkour aus Büchern. Kommt ihr
    mit der begrenzten Anzahl zum Ziel?

In Kooperation mit dem Universitätsarchiv/ AG Hochschulgeschichte und dem Stör & Fried Theater sind weitere spannende Programmpunkte entstanden:

  • Architektur im Nationalsozialismus
    Gewinnen Sie neue Einblicke in die Architektur der NS-Zeit bei einer Führung durch die ehemalige Bernhard-Rust-Hochschule für Lehrerbildung – heute Haus der Wissenschaft und Naturhistorisches Museum.
  • Aus dem Keller auf die Bühne – Momentaufnahmen der TU-Geschichte, Foyer am Okerufer der Pockelsstr. 3 (Altgebäude, Oker-Lounge)
    Das Universitätsarchiv und das Stör & Fried Theater präsentieren Einblicke in die Geschichte der TU BS während ausgewählter geschichtlicher Momente. Wie hat sich das Leben auf dem Campus gewandelt, welche bedeutenden, welche absurden, welche unerwarteten Ereignisse beschäftigten die Uni? Und wer wirft eigentlich diese Frösche?

Schauen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie.

Das ganze Programm der TU Night so wie alle weiteren wichtigen Infos finden Sie auf
https://tunight.tu-braunschweig.de/

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar